2009: Mein erstes Projekt als User-Experience-Designer. Ich schaue auf ein Interface mit Dutzenden Funktionen. Die gängige Meinung: "Nutzer brauchen das alles". Ich wusste, das stimmt nicht. Sie brauchen nur das, was wirklich hilft. Seitdem mache ich genau das – ich vereinfache Kompliziertes. Für OTTO Group, ERGO, Frank Thelen. Von Startup bis Konzern. Heute mit künstlicher Intelligenz.
✺ KEY FACTS
Zeitraum: Seit 2009
Projekte: 15+ Unternehmen (Startup bis DAX-Konzern)
Branchen: Energy, E-Commerce, Versicherung, Food-Tech, Consumer Tech
Kernkompetenz: Schnittstelle zwischen Business, Entwicklung und Nutzern
Heute: UX + KI-Integration für schnellere Iteration und bessere Koordination
01 ✺ BUSINESS CHALLENGE
Wenn Organisationen schneller wachsen als ihre Klarheit
Großunternehmen und schnell wachsende Startups kämpfen mit derselben Herausforderung: Technologie wird schneller, Teams größer, Nutzer anspruchsvoller. Jede Abteilung hat ihre eigene Sprache – Business redet von KPIs, Entwickler von Sprints, UX von User Needs. Die Nutzer? Die verstehen nur Bahnhof.
Das Ergebnis ist vorhersehbar:
- Features ohne Fokus
- Interfaces ohne Klarheit
- Teams ohne gemeinsame Richtung
Als ich für die ERGO Group AG arbeitete, saßen diverse Personen in einem Raum. Jede Abteilung mit ihrer eigenen Sprache, ihren eigenen Prioritäten, und jeder hatte eine andere Vorstellung davon, was "digital" bedeutet. Das C-Level bei Dr. Oetker Digital wollte "Innovation", aber niemand konnte erklären, was das für die Nutzer bedeutet. Für die OTTO Group musste ich Mobile-UX für drei Marken konzipieren – drei verschiedene Zielgruppen, drei verschiedene Erwartungen, ein Design-System.
Die eigentliche Herausforderung war nie die Technologie. Es war die Übersetzung. Zwischen Welten, die nicht dieselbe Sprache sprechen.
Wie transformiert man komplexe Organisationen digital, ohne dass Teams überfordert und Nutzer frustriert werden?
02 ✺ LÖSUNG
Drei Säulen, ein Prinzip: So wenig wie möglich, so viel wie nötig
Ich bin die Schnittstelle. Zwischen Business und Entwicklung. Zwischen C-Level und Nutzern. Zwischen Anspruch und Realität. Connecting the dots in Design, KI und Produktentwicklung.
Säule 1: C-Level Translation – Nutzerprobleme in Business-Sprache
Ich saß in einem Raum voller Stakeholder und habe erklärt, warum "mehr Features" nicht die Lösung ist. Die Sprache des C-Levels ist ROI, Time-to-Market, Skalierung. Die Sprache der Nutzer ist Frustration, Zeitverschwendung, "Das verstehe ich nicht".
Ich übersetze nicht nur zwischen diesen Welten, ich baue Brücken.
Konkret bedeutet das: User-Research-Erkenntnisse in Business Cases verwandeln. Nutzerfrust in verlorenen Umsatz umrechnen. Feature-Requests in priorisierte Roadmaps übersetzen.
- Der ERGO Group AG, einem traditionellen Versicherungskonzern, zu zeigen, dass "digital" nicht "mehr Funktionen" bedeutet, sondern "weniger Komplexität".
- Ein Startup-Venture, unter dem Dach von Dr. Oetker, wollte schnell skalieren – mit allen Chancen und Herausforderungen, die Corporate-Backing mit sich bringt. Schnelles Wachstum, aber mit der Erwartung, Konzern-Standards zu erfüllen.
Das Ergebnis? Entscheidungen, die Business und Nutzer gleichermaßen zufriedenstellen. Nicht weil ich beiden nach dem Mund rede, sondern weil ich beiden zeige, dass ihre Ziele gar nicht so unterschiedlich sind.
Säule 2: Design-Systeme für skalierbare Klarheit
Design-Systeme sind keine Pixel-Sammlungen. Sie sind Organisations-Werkzeuge.
Die ERGO Group AG arbeitete jahrzehntelang in Silos und brauchte keine weiteren Tools. Sie brauchte eine gemeinsame Sprache. Das Design-System wurde genau das – hunderte Komponenten, nicht weil ich Komponenten sammle, sondern weil jede Komponente eine Entscheidung ist, die Teams nicht mehr neu treffen müssen.
Ein schnell skalierendes Venture bei Dr. Oetker Digital brauchte keine Design-Spielwiese. Es brauchte ein System, das mit ihnen wächst. Interdisziplinäre Teams – Designer, Entwickler, Product Owner – mussten dieselbe Sprache sprechen. Das Design-System war diese Sprache.
Der eigentliche Wert? Zeit. Ein Design-System spart nicht nur Arbeit beim nächsten Feature. Es spart die endlosen Diskussionen darüber, wie dieses Feature aussehen soll. Mobile-UX für drei Marken der OTTO Group gleichzeitig koordinieren, ohne System wäre das Chaos gewesen. Mit System war es kontrollierte Konsistenz.
Säule 3: Interdisziplinäre Koordination – Teams orchestrieren, nicht kommandieren
Für ein Internet-of-Things-Startup mit strategischem Investment von Vattenfall entwickelte ich Smart Home UX-Design, die ohne Handbuch funktioniert. Klingt einfach, oder? War es nicht. Entwickler wollten viele Features zeigen. Business wollte schnell launchen. Security wollte dreifache Bestätigung bei jeder Aktion.
Startup-Agilität mit Konzern-Verantwortung – Sicherheit durfte keine Kompromisse machen, aber der Launch musste schnell gehen.
Ich saß zwischen allen Stühlen. Und genau da gehöre ich hin.
Interdisziplinäre Koordination bedeutet nicht, allen zu gefallen. Es bedeutet, alle auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Das Ziel war: Sicherheit und Komfort vereinen, nicht gegeneinander ausspielen. Kein Handbuch bedeutet, dass das Interface selbst zum Lehrer wird.
Für Frank Thelen ging es um sein komplettes Tech-Investor-Ökosystem – Ankerkraut, Luicella's und mehr. Jede Marke hatte ihre eigene Identität, alle sollten sich aber wie "Thelen" anfühlen. Ich übersetzte seine Personal Brand in skalierbare Digital Experiences. Das bedeutete: Teams koordinieren, die vorher nie zusammengearbeitet haben. Visionen in Features übersetzen.
Die Methode? Präzise Feature-Priorisierung statt generischer Lösungen. Das habe ich bei der OTTO Group durchgesetzt: Nicht jede Feature-Idee ist eine gute Idee. Manche sind nur laut.
Heute mit Künstlicher Intelligenz: Schneller iterieren, besser koordinieren
Seit 2022 arbeite ich täglich mit KI. Nicht weil es ein Hype ist, sondern weil es meine Arbeit transformiert.
Was KI heute in meiner UX-Beratung bedeutet:
User Research in Tagen statt Wochen: LLMs analysieren Nutzer-Feedback, Interview-Transkripte und Support-Tickets in Stunden. Was früher Wochen manuelle Auswertung bedeutete, dauert heute Tage.
Prototyping mit KI: Von Wireframe zu klickbarem Prototyp mit KI-gestützten Tools. Schneller iterieren, mehr ausprobieren, besser entscheiden.
Design-System-Koordination über Teams: KI-Tools helfen mir, Dokumentation automatisch zu aktualisieren, Inkonsistenzen zu finden und Teams synchron zu halten – ohne endlose Meetings.
Datengetriebene Entscheidungen in Echtzeit: Was früher Bauchgefühl war, ist heute Datenpunkt. Künstliche Intelligenz hilft mir, Muster im Benutzerverhalten zu erkennen, bevor sie zum Problem werden. Das ist der größte Business-Impact. Schnellere Iteration bedeutet schnelleres Lernen, bessere Koordination bedeutet weniger Reibung, weniger verschwendete Ressourcen.
Bessere interdisziplinäre Kommunikation: Künstliche Intelligenz übersetzt technische Dokumentation in verständliche Sprache für Stakeholder. Automatisierte Reports bedeuten mehr Zeit für Strategie, weniger für PowerPoints.
Das Prinzip bleibt gleich: Ich vereinfache Kompliziertes. Heute nur schneller. Präziser. Skalierbarer.
Mehr zu meiner KI-Integration findest du in meinem TKTKTK LINK KI-Showcase. Dort zeige ich konkret, wie ich KI-gestützte Systeme baue, nicht nur Tools benutze.
03 ✺ IMPACT
Von Startup bis DAX-Konzern – Transformation durch strategische Vereinfachung
Seit 2009 habe ich für 15+ Unternehmen gearbeitet. Bootstrapped-Startups, VC-finanzierte Scale-ups, Mittelstand, DAX-Konzerne. Die Branchen? Energy, E-Commerce, Versicherung, Food-Tech, Consumer Tech. Die Herausforderungen? Immer unterschiedlich. Die Lösung? Immer dieselbe – strategische Vereinfachung.
Projekte, die zeigen, wie ich arbeite:
Vattenfall Digital-Venture: Smart Home UX ohne Handbuch. Sicherheit und Komfort vereint. Interface als Lehrer, nicht als Rätsel.
Frank Thelen Ökosystem: Personal Brand in skalierbare Digital Experiences für Ankerkraut, Luicella's und mehr. Konsistenz über Marken hinweg, ohne Identität zu verlieren.
OTTO Group: Mobile-UX für drei Marken. Feature-Priorisierung für Millionen Nutzer. Präzise Entscheidungen statt generischer Kompromisse.
ERGO Group AG: Traditionellen Versicherungskonzern digital transformiert. Design-System etabliert. Interdisziplinäre Teams koordiniert, die vorher in Silos arbeiteten.
Dr. Oetker Digital-Venture: Enterprise-Skalierung für schnell wachsendes Venture. Nutzerprobleme in C-Level-Sprache übersetzt. Cross-funktionale Teams orchestriert.
TKTKTK LINKS ZU SHOWCASES wenighair (eigenes Startup): Von 2019 bis heute baue ich hier auf, was ich für Konzerne berate. SEO-System mit 1000+ Keywords auf Seite 1. KI-Integration ab 2022 – KI-Chatbot aus Support-Daten trainiert, Affiliate-Marketing mit KI skaliert, Workflows automatisiert. Produktentwicklung von Null auf skalierbare Online-Kurse. Hier habe ich nicht nur beraten. Hier habe ich gebaut, gescheitert, gelernt.
Der gemeinsame Nenner?
Ich bin die Schnittstelle. Zwischen Business-Zielen und Nutzer-Bedürfnissen. Zwischen C-Level-Vision und Entwickler-Realität. Zwischen "Das wollen wir bauen" und "Das brauchen Nutzer wirklich".
Teams, die ich koordiniert habe: Von 5-köpfigen Startup-Teams bis zu größeren Projekten in Konzernen. Immer mit demselben Prinzip: Orchestrieren, nicht kommandieren.
Heute mit KI:
- Research-Zeit: Von Wochen auf Tage reduziert
- Design-System-Pflege: Automatisiert, konsistent, skalierbar
- Datengetriebene Entscheidungen: In Echtzeit statt im Nachhinein
- Prototyping-Geschwindigkeit: Mehr testen, schneller lernen, besser liefern
Das Ergebnis ist nicht nur eine bessere User Experience. Es ist besseres Business. Schnelleres Time-to-Market. Zufriedenere Teams. Und vor allem: Nutzer, die verstehen, was sie da eigentlich benutzen.
04 ✺ TAKEAWAYS
Was funktioniert – seit 2009
1. Transformation beginnt nicht mit Technologie, sondern mit Klarheit
Der beste Tech-Stack bringt nichts, wenn keiner weiß, wofür. Ich fange immer mit der Frage an: Was brauchen Nutzer wirklich? Alles andere ist Ablenkung.
2. Design-Systeme sind Organisations-Werkzeuge, keine Pixel-Sammlungen
Ein gutes Design-System spart keine Pixel. Es spart Entscheidungen, Meetings und endlose Diskussionen über Button-Farben.
3. Die Schnittstelle zwischen Welten ist der wertvollste Ort
Business und Nutzer sprechen nicht dieselbe Sprache. Ich übersetze – und genau da entsteht der Mehrwert.
4. Präzise Feature-Priorisierung schlägt generische Lösungen
Nicht jede Feature-Idee ist eine gute Idee. Manche sind nur laut. Fokus bedeutet Nein sagen – zu vielem.
5. UX + KI = Research in Tagen, Koordination über Teams, Iteration in Echtzeit
Künstliche Intelligenz ist kein Autopilot. Aber sie ist der beste Co-Pilot, den ich je hatte. Schneller iterieren. Besser koordinieren. Datengetrieben entscheiden.
Brauchst du jemanden, der zwischen Business, Tech und Nutzern übersetzt?